Maschinen-Steuerung und -Diagnose: Neue Dimensionen der Benutzerfreundlichkeit

Manche Kabine einer Weichenstopfmaschine gleicht dem Cockpit eines Jets. Die neuen Steuerungs- und Diagnose-Systeme bieten weiterhin eine Fülle an Möglichkeiten, sind jetzt aber durch intelligente Einfachheit leichter bedienbar.

Welche Bedienungselemente sind für die Steuerung eines Arbeitsvorgangs wirklich relevant? Wie positioniert man die wichtigen Bedienelemente so, dass sie gut zu sehen und leicht zu erreichen sind? Und was geschieht mit den übrigen Knöpfen und Schaltern?

Ergonomie in der neuen Weichenstopfkabine mit P-IC 2.0.

Die Antworten auf diese Fragen liefert das neue Design, in dem sich zum Beispiel die Steuerungstechnik für das Weichenstopfaggregat des Unimat 09-475/4S N-Dynamic präsentiert. Alle für den Arbeitsprozess relevanten Schalter wurden in der Armlehne des Sitzes positioniert. Über dem Kopf befinden sich nur mehr Bedienelemente für sekundäre Aufgaben. Außerdem wurde die Anzahl der Schalter deutlich reduziert. Die entsprechenden Steuerungs- und Diagnose-Funktionen werden nun über die Touchpanels der Plasser Intelligent Control P-IC 2.0 bedient.

Bedienung von sekundären Funktionen über Touchpanels.

Design und Struktur dieser Touchpanels wurden ebenfalls neu gestaltet. Übersichtlichkeit und schnell nachvollziehbare farbliche Zuordnung prägen jetzt das Erscheinungsbild. Bedient werden die Touchpanels wahlweise über die Touchfunktion oder einen Display-Controller, wie man ihn von hochwertigen Autos kennt.

Neues Diagnosesystem informiert dynamisch.

Einen Schwerpunkt bei der Weiterentwicklung der Bedienung bildete das neue Diagnosesystem, auf das über Touchpanels zugegriffen wird.

Das System zeigt die Texte in der Landessprache an. Alle grundlegenden Maschinenfunktionen sind mit Hilfemenüs hinterlegt, in denen entscheidende Funktionshinweise geboten werden. Grüne Anzeigen weisen auf erfüllte und rote Anzeigen auf nicht erfüllte Schaltbedingungen hin. Bei komplexen Arbeitsvorgängen sind sogar den einzelnen Arbeitsschritten eigene Hilfemenüs zugeordnet.

Bei wichtigen Maschinenfunktionen, wie Fahren, Starten oder Stopfen, erhält der Bediener aktive Hilfe. Sobald das System erkennt, dass eine Funktion aufgerufen wird, deren Ausführung nicht möglich ist, erscheint auf dem Touchpanel automatisch ein Pop-up-Menü mit weiterführenden Angaben. Wesentliche Arbeitserleichterung verspricht auch die grafische Darstellung der gesamten Steuerung auf dem Touchpanel. Denn der betroffene Schaltkasten braucht für die Diagnose nicht mehr geöffnet zu werden.

Neues Telematiksystem reduziert Standzeiten und Wartungskosten.

Neue Dimensionen für das Management einzelner Maschinen und ganzer Flotten eröffnet das innovative Telematiksystem, mit dem sich die Steuerung P-IC 2.0 erweitern lässt.

Drei Funktionen für die proaktive Wartung sind darin vereint:

  • Ferndiagnose des kompletten Steuerungsprogramms
  • GPS-Ortung der Maschine (ermöglicht z.B. die Fern-Erkennung der Arbeitsrichtung der Maschine)
  • Speicherung sämtlicher Daten für spätere Auswertungen

Mithilfe dieses nachrüstbaren Systems lässt sich die Effizienz der Instandhaltung sprunghaft und nachhaltig verbessern. Die Verfügbarkeit der Maschinen steigt, die Kosten für die Wartung sinken. Plasser & Theurer liefert damit einen absolut neuen Ansatz für einen noch wirtschaftlicheren Einsatz.

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