Maschinenübergaben

Maschinenübergaben

Das Messe-Highlight für sechs internationale Kunden

Jede Maschinenübergabe ist ein neuer Höhepunkt in der Partnerschaft zwischen Plasser & Theurer und unseren Kunden. Wenn eine Übergabe im Rahmen der größten Gleisbaumesse der Welt stattfindet, dann ist die Freude natürlich umso größer. Auf der iaf 2017 kamen diesmal sechs Kunden aus unterschiedlichen Regionen der Welt in diesen Genuss.

16.000. Maschine von Plasser & Theurer für Rete Ferroviaria Italiana

Die Unimat Combi 08-275 für die RFI (Rete Ferroviaria Italiana) ist die 16.000. Maschine, die wir seit Beginn unserer Geschichte im Jahr 1953 ausgeliefert haben. Damit demonstriert sie natürlich die außergewöhnliche Leistungsstärke von Plasser & Theurer als produzierendes Unternehmen, wie Johannes Max-Theurer in seiner Rede betonte. Darüber hinaus zeigt der Unimat, von dem 13 Stück an die RFI gehen, auch einmal mehr unsere Fähigkeit, Maschinen exakt auf die Anforderungen unserer Kunden abzustimmen.

16 ist eine glückliche Zahl

Maurizio Gentile, CEO der RFI, bestätigte dies in seinem Statement im Rahmen der Übergabe am 31. Mai 2017 ausdrücklich. Er bemerkte, dass in Italien gerade die Zahl 16 den Ruf als glückliche Zahl genieße. Insofern sei er sehr glücklich, dass sein Unternehmen die 16.000. Maschine aus Linz übernehmen darf. Das deute einmal mehr auf den guten Stern hin, unter dem die Zusammenarbeit zwischen der italienischen Staatsbahn und Plasser & Theurer schon seit Jahrzehnten steht.

Schotterverteil- und Planiermaschine USP 4000 SWS an Spitzke

Die USP 4000 SWS stellt das perfekte Schotterbett für Gleise und Weichen her – und das in einem Arbeitsgang. Die Maschine, bei deren Konstruktion vor allem auf die Reduktion von Lärm und Staub größter Wert gelegt wurde, ist der typische Fall für die konstruktive Partnerschaft zwischen der Unternehmensgruppe Spitzke und Plasser & Theurer. Auch hier entwickelte sich aus den Wünschen des Kunden einerseits und den technologischen Fortschritten von Plasser & Theurer andererseits ein innovatives Maschinenkonzept.

Wenn nicht wir, wer dann?

Für Ingo Wiermann, Spitzke SE, war es nicht das erste Mal, dass er eine Maschine im Namen seiner Firma übernahm. Vor elf Jahren waren es eine Planumsverbesserungs- und Reinigungsmaschine RPM sowie Materialförder- und Siloeinheiten MFS 100, die – damals ebenfalls absolute Neuheiten – den hochwertigen Fuhrpark von Spitzke ergänzten und sich als wesentliche Bereicherungen erwiesen. In diesem Sinn bemerkte Ingo Wiermann, dass er sicher sei, dass sich die neue USP 4000 SWS sehr schnell in die Spitzke-Maschinenflotte einfügen wird. 

Schotterpflug PBR 500 für malaysische Staatsbahn

Im Juni 2016 bestellte die malaysische Staatsbahn KTMB (Keretapi Tanah Melayu Berhad) 33 neue Maschinen bei Plasser & Theurer. Bei zehn Maschinen handelt es sich um Schotterpflüge der Type PBR 500, die speziell für den Einsatz in Malaysia in der Spurweite 1.000 mm ausgeführt wurden.

Eine der beiden ersten Maschinen übergab Geschäftsführer Gerhard Polterauer am 30. Mai 2017 an hochrangige Vertreter der KTMB. Saripuddin Kasim, Generalsekretär im malaysischen Transportministerium, nahm die Gedenktafel mit Freude entgegen. Er betonte, dass man in Malaysia schon seit 1979 mit Maschinen von Plasser & Theurer arbeitet und beste Erfahrungen damit gemacht habe. Die 33 neuen Maschinen würden entscheidend dazu beitragen, die Instandhaltung der malaysischen Gleise noch effektiver, qualitativ hochwertiger, kostengünstiger und schneller zu machen. Gerhard Polterauer sah die termingerechte Übergabe als Beleg dafür, wie gut die Produktionsabläufe innerhalb von Plasser & Theurer funktionieren. Alle 33 Maschinen werden bis 2018 ausgeliefert sein.  

Stopfexpress 09-3X für H.F. Wiebe

20 Jahre ist es her, dass Plasser & Theurer die erste Maschine mit kontinuierlicher 3-Schwellen-Stopfung vorstellte. Seither wurden mehr als 300 Maschinen dieses Typs in unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten in insgesamt 30 Länder verkauft. Eine dieser Maschinen ging 2003 an die Firma H.F. Wiebe. Am 30. Mai 2017 übergab Johannes Max-Theurer nun den zweiten Stopfexpress 09-3X an Wiebe-Geschäftsführer Kai Legenhausen.

Erfolg in der sechsten Generation

Wiebe ist ein deutsches mittelständisches Unternehmen in der sechsten Generation. Wie Plasser & Theurer ein Familienunternehmen, setzt man hier auf Innovationen als entscheidenden Antrieb für den Erfolg. Kai Legenhausen: „Wir arbeiten seit Anfang der 1970er-Jahre mit Plasser & Theurer zusammen und haben in den letzten 20 Jahren rund 100 Millionen Euro in modernste Gleisbautechnik investiert.“ Johannes Max-Theurer: „Wiebe zählt zu den Kunden, die für uns deshalb so wichtig sind, weil wir hier auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit setzen können und uns dabei gegenseitig zu technischen Spitzenleistungen anspornen!“

FUM 100.260 für Aarsleff

Bis 2026 läuft in Dänemark ein Elektrifizierungsprogramm der Superlative. Bis dahin soll rund die Hälfte des 2.667 km langen Streckennetzes, davon 946 km zweigleisig, elektrifiziert sein. Im ersten Schritt werden binnen zehn Jahren 1.362 Gleiskilometer für maximale Fahrgeschwindigkeiten zwischen 160 und 250 km/h ausgebaut. Um dieses Programm bewältigen zu können, orderte die dänische Firma Aarsleff 2016 bei Plasser & Theurer einen kompletten Oberleitungsbauzug, der aus sieben Fahrzeugen besteht. Zentraler Bestandteil des Zuges ist die Fahrleitungsumbaumaschine FUM 100.260, die am 30. Mai 2017 im Rahmen der iaf 2017 übergeben wurde.

Beste Aussichten gerade wegen des Regens

Trotz einigermaßen stabilen Wetters vor der Übergabe setzte just während der feierlichen Zeremonie starker Regen ein. Johannes Max-Theurer ließ sich davon genauso wenig wie Aarsleff-CEO Thomas Mollerup aus der Ruhe bringen. Diesem fiel dazu nur die typisch dänische Redensart ein, wonach Regen während einer Hochzeit Glück für die Ehe bedeutet. Ein gutes Omen also für die FUM 100.260 und die Partnerschaft zwischen Aarsleff und Plasser & Theurer.   

DGS 62 N für MAV-FKG

Die dynamische Gleisstabilisation setzt sich bei Bahnen und Infrastrukturbetreibern durch. Seit 1975 wurden mehr als 900 Maschinen in 45 Ländern verkauft. Auf der iaf 2017 übergab nun Johannes Max-Theurer einen DGS 62 N neuester Bauart an die Betreiberfirma FKG, eine 100 %-Tochter der ungarischen Staatsbahn MAV. Die Maschine gehört zu einem Gesamtauftrag von sieben Maschinen, die bis 2018 ausgeliefert werden. Der Auftrag beinhaltet darüber hinaus einen Stopfexpress 09-3X, einen Unimat 08-475/4S und vier Motorturmwagen MTW 100. „Die Entscheidung für diese Maschinen ist eine Entscheidung für die neueste Generation von Hochleistungsmaschinen und insofern die richtige Entscheidung gerade in diesen Tagen!“ betonte Johannes Max-Theurer in seiner Ansprache.

Mehr Effizienz durch Maschinentechnik und qualifiziertes Personal

FKG-Geschäftsführer Filó Gábor, der den DGS 62 N stellvertretend für das Gesamtpaket übernahm, bedankte sich in seinem Grußwort zuallererst für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Experten von Plasser & Theurer und der MAV. Er betonte, dass er sich viel von der Qualität und Leistungsfähigkeit der Maschinen erwarte, und ergänzte: „Gut ausgebildete Fachleute auf den Maschinen sind für den Erfolg im Einsatz jedoch ebenso wichtig. Deshalb sind wir glücklich darüber, dass unser Personal bei Plasser & Theurer eine ausgezeichnete Einschulung für die Maschinen erhielt.“