High-Class im Low-Budget-Segment

Hilfsfahrzeug-Serie DIC

Kostengünstige Fahrzeuge, die flexibel für die Reparatur und Instandhaltung von Bahn- oder Metroinfrastruktur eingesetzt werden können, sind gefragt. Plasser & Theurer bietet genau für diese Aufgaben die Hilfsfahrzeug-Serie DIC. Dank hochwertiger Komponenten, die auch bei größeren Maschinen verwendet werden, stehen sie für Qualitätsstandards, die sie zu High-Class-Fahrzeugen im Low-Budget-Segment machen.

Anfang der 1990-er Jahre kamen die ersten DIC-Maschinen in Spanien auf den Markt. Eine für Plasser & Theurer damals außergewöhnliche, vorausschauende Strategie mit dem Ziel, möglichst niedrige Anschaffungskosten zu erreichen

Mittlerweile wurden über 160 Einheiten in viele Regionen der Welt geliefert, so etwa in nordafrikanische Länder, in den Nahen Osten und nach Lateinamerika. Die DIC-Serie wird auch in europäischen Ländern wie Italien, Frankreich, Polen und natürlich auch Spanien und Portugal eingesetzt.

Konstruiert und hergestellt werden diese Fahrzeuge von Plasser Ibérica, unserer spanischen Partnerfirma. Know-how und Erfahrung von Plasser & Theurer fließen dabei sowohl in die Konstruktion als auch in die Produktion ein. Außerdem werden Schlüsselkomponenten aus Österreich eingebaut. Diese Aspekte machen die DIC-Serie zu High-Class-Fahrzeugen im Low-Budget-Segment.

Potenzial für unterschiedlichste Aufgaben

Der modulare Aufbau der DIC-Serie ermöglicht den Bau von Maschinen, die exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden abgestimmt werden können, ohne dass sich am Preisgefüge grundsätzlich etwas ändert. Mittlerweile umfasst die Serie Ausführungsvarianten von 8 m bis 30 m Länge, vom Kleinhilfsfahrzeug DIC 10 bis zum zweiteiligen DIC 90. Das mögliche Aufgabenspektrum reicht heute vom Mannschaftstransport über Spoteinsätze bis zu Reparatur und Instandhaltung von Gleisen sowie Instandhaltung und Verlegung von Fahrdrähten. 

Zu den Kunden, die schon seit Langem DIC-Hilfsfahrzeuge einsetzen, zählt die Administrador de Infraestructuras Ferroviarias (ADIF), der Infrastrukturbetreiber der spanischen Bahn. Die ADIF ist in mehrere Regionen mit eigenem Budget und Personal eingeteilt und setzt hier erfolgreich auf die Flexibilität und Qualität der DIC-Serie.

Neueste Ausführungen als OBW oder MTW

2017 wurde die Serie durch den DIC 30 ergänzt, der sowohl als Oberbauwagen (OBW) als auch als Motorturmwagen (MTW) ausgeführt werden kann. Beide Versionen zeichnen sich durch eine geräumige Mannschaftskabine und eine moderne Steuerung aus, die dazu beiträgt, die EN-Standards sicher einzuhalten. Die MTW-Version ist üblicherweise mit einem Fahrdrahtdrücker, einem Kran und einer Hebebühne mit klappbarem Geländer und einer Reichweite von bis zu 12 m ausgerüstet. Die OBW-Version besitzt einen starken Arbeitskran und eine Ladefläche. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fahrzeuge mit einer Messeinrichtung für die Oberleitungslage auszustatten. Alle Schlüsselbauteile des DIC 30 wie Radsätze, Bremsen, Hydraulik- und Pneumatik-Komponenten entsprechen den Qualitätsstandards von Plasser & Theurer.

Im Verband des Oberleitungsverlege- und Umbauzugs TTC

Kürzlich lieferte Plasser Ibérica auch zwei Oberleitungsverlege- und Umbauzüge TTC nach Saudi Arabien für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Mekka-Medina. Diese dreiteiligen Einheiten bestehen aus einem selbstangetriebenen Hilfsfahrzeug mit Hebebühne VPL, Fahrdrahtdrücker und Kran, um Kabeltrommeln auf den VTC zu laden. einem Fahrleitungsverlegesystem VTC und einem Oberleitungsinspektionsfahrzeug DIC 40 als Zugfahrzeug. Mit diesem praktischen und rentablen System lassen sich bis zu zwei Fahrdrähte und ein Tragseil mit endgültiger Zugsspannung in einem Arbeitsgang verlegen. Es eignet sich sowohl für konventionelle als auch für Hochgeschwindigkeitsstrecken und ist als Schienenfahrzeug nach technischen EU-Spezifikationen zugelassen.

Hilfsfahrzeug der Wahl für die Metro Madrid

Mitentscheidend für den Erfolg der DIC-Serie ist das Angebot für die Instandhaltung von Light-Rail-Systemen, also auch für Metros. Rund 50 DIC-Fahrzeuge gingen bereits an Metrobetreiber. Die größte Flotte betreibt die Metro Madrid, die in den Jahren 1997, 2001 und 2004 DIC-Maschinen für unterschiedlichste Einsatzzwecke anschaffte.

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