E³ spart beim Lärm und hebt Ergonomie auf neuen Level

Leise und abgasfrei im Tunnel arbeiten

Der HTW 100 E³ arbeitet mit Akkutechnik. Das macht die Arbeit auf den Arbeitsbühnen im Fahrleitungsbau deutlich angenehmer. Gleich zwei erhebliche Reizfaktoren fallen weg: Der Akku-Antrieb hinterlässt keine lokalen Abgase. Spürbar ist auch der Unterschied in der Geräuschkulisse, wie unsere Untersuchungen belegen.

HTW 100 E³ um über 20 dBA leiser

Der HTW 100 E³ ist bei Arbeiten an der Oberleitung um über 20 dBA leiser als konventionell angetriebene Oberleitungsbaumaschinen. Ein Gespräch der Mitarbeiter auf den Arbeitsbühnen ist mitunter das lauteste Geräusch.

Selbst bei einem üblichen Standortwechsel zwischen Montagepunkten fährt der HTW flüsterleise. Der elektrische E³-Antrieb ist um deutlich mehr als 10 dBA leiser als vergleichbare Maschinen mit Dieselantrieb.

Die Geräuschemissionen des akkubetriebenen HTW 100 E³ im Arbeitsmodus bewegen sich stets unter 80 dBA, dem Grenzwert, ab dem vorschriftsgemäß Gehörschutz getragen werden muss. Sogar beim Anfahrgeräusch ist der HTW um ca. 15 dBA leiser als Diesel-betriebene Maschinen der MTW-Baureihe.

Schalltechnische Vergleichsmessung beim UNIMAT 09-4x4/4S E³

Die Universalstopfmaschine für Gleise und Weichen UNIMAT 09-4x4/4S E³ nutzt die elektrische Energie aus der Oberleitung nicht nur für die elektrische Traktion bei Überstellfahrten. Beim Stopfaggregat mit elektrischem Vibrationswellenantrieb beträgt die Lärmreduktion über 20 dBA im Leerlauf im gehobenen Zustand. Der Unterschied in der Geräuschkulisse zu konventionell angetriebenen Aggregaten ist enorm. Das Leerlaufgeräusch entspricht etwa 62 dBA, was dem Geräuschpegel einer normalen Unterhaltung im Büro gleichkommt.1

Bei üblichen Arbeitsschichten im Rahmen von Stopfarbeiten gibt es, bedingt durch die Baustellenlogistik, teils beträchtliche Leerlaufzeiten. Durch die neue Antriebstechnologie sind deutlich geringere Leerlaufdrehzahlen in gehobenem Zustand möglich. Das Stopfaggregat wird nur für den eigentlichen Arbeitseingriff – den Eintauch- und Beistellvorgang – punktuell beschleunigt. Bei der Drehzahlverringerung des Aggregats findet eine Rückspeisung der elektrischen Energie statt.

Der laufende Antriebswagen der Stopfmaschine ist um über 13 dBA leiser als der Antriebswagen einer Diesel-hydraulischen Maschine.² Der vollelektrische E³-Antrieb bietet ein ergonomisches Umfeld mit hohem Augenmerk auf Arbeitnehmerschutz.

Neben der Stopfarbeit fährt eine Stopfmaschine abhängig von den Einsatzbedingungen sehr viel: Messfahrt, Zurücksetzen für den nächsten Stopfgang und Überstellfahrt. Dabei sind die Anrainer nicht mehr mit den üblichen Antriebsgeräuschen hydrostatischer Antriebspumpen konfrontiert.

[1] Messung 1 m querab zum Stopfaggregat
[2] Durchschnittswert gemessen bei vorbeiarbeitender Maschine auf Höhe des Antriebswagens mit 1 m Distanz

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