DER Stopfpickel- Wirtschaftliche Effizienz

Hochwertige Stopfpickel reduzieren die Betriebskosten einer Stopfmaschine. Um die Standzeiten zu verlängern, wurde in den letzten zwei Jahren intensiv an der Weiterentwicklung gearbeitet. Das schlanke Ergebnis verspricht eine wirtschaftliche Nutzung.

Die Wirtschaftlichkeit eines Stopfpickels misst sich an der Anzahl der Stopfungen. Die Erhöhung der Anzahl der Stopfeingriffe und längere Tauschzyklen müssen deshalb immer das Ziel sein.

Schon bisher galten in diesen Belangen die Original-Stopfpickel von Plasser & Theurer als der Maßstab. Vor allem zwei Aspekte haben wesentlich dazu beigetragen. Zum einen die Herstellung des Pickels als Monoblock-Bauteil, der in einem Stück geschmiedet wird.

Zum anderen die Hartmetall-Panzerung, mit der die Oberflächen geschützt werden, die unmittelbar auf den Schotter treffen und deshalb maximal beansprucht werden.

Neue Formgebung reduziert den Eintauchwiderstand.

Der bessere Schutz für hoch beanspruchte Bereiche ist aber nicht die einzige Möglichkeit, den Verschleiß zu reduzieren. Ebenso zielführend ist es, die Form derart zu optimieren, dass präventiv weniger Beanspruchung entsteht.

Genau das ist jetzt mit unserem neuen Stopfpickel gelungen. Der Pickelschaft erhielt eine deutlich schlankere Form, wodurch sich der Eintauchwiderstand verringert. Außerdem wurde die Unterseite der Pickelplatte mit einer 5-Grad-Schräge versehen, um beim Eintauchen eine Gegenkraft aufzubauen. Diese schafft dort Entlastung, wo der Pickel im Aggregat montiert ist.

Beide Neuerungen senken die Belastungen des Pickels und verringern die Verschleißkräfte. Darüber hinaus werden die Aggregate weniger beansprucht, was auch deren Verfügbarkeit positiv beeinflusst.

Neuer Stopfpickel übertrifft Erwartungen

Seit Mitte 2012 wird der neue „schlanke“ Stopfpickel in mehreren Maschinen dem Praxistest unterzogen. Ende 2014 ließ sich eine klare Tendenz erkennen: Die hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

In schlankerer Form zu höheren Standzeiten. 2012 brachte Plasser & Theurer den neuen Stopfpickel auf den Markt. Durch einen sichtbar schlankeren Pickelschaft konnte der Eintauchwiderstand verringert werden. Zusätzlich wurde die Unterseite der Pickelplatte mit einer 5°-Schräge versehen, um beim Eintauchen eine Gegenkraft aufzubauen. Diese sorgt für eine wesentliche Entlastung genau dort, wo der Pickel im Aggregat montiert ist.

Beide Neuerungen sollten dazu führen, die Standzeiten deutlich zu erhöhen und damit Einsparungen durch einen geringeren Pickelbedarf zu erreichen. Die vorläufigen Ergebnisse der Langzeittests im realen Einsatz lassen keinen Zweifel daran, dass diese Erwartungen erfüllt werden.

Erfreuliche Rückmeldung aus Australien.

Ende September 2014 traf die Meldung über zwei kontinuierlich arbeitende Stopfmaschinen 09-16 RT der Firma John Holland ein. Die beiden Maschinen stehen seit Anfang 2014 im Einsatz und arbeiten mit den neuen Stopfpickeln. Nach ca. 505.000 Stopfzyklen der einen Maschine war ein Verschleiß nur in geringem Maß festzustellen. Die zweite Maschine brachte es bereits auf 680.000 Stopfungen. Hier war kein Pickelbruch zu verzeichnen, der Verschleiß war ähnlich gering wie bei der ersten Maschine.

Positive Ergebnisse aus Österreich.

Am 4. Juli 2012 wurde ein Dynamic Stopfexpress 09-4X der Firma Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen mit insgesamt 64 neuen Stopfpickeln ausgerüstet. Nach jeweils rund 100.000 Stopfungen wurden die Pickel untersucht, dabei wurde nur die normale Abnützung festgestellt. Im Jänner wurden nach 515.000 Stopfzyklen bis auf vier Stück sämtliche Stopfpickel ausgebaut, um sie eingehend zu überprüfen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen einzigen Pickelbruch. Die vier in der Maschine verbliebenen Stopfpickel brachten es mittlerweile auf 665.000 Stopfungen – ohne Bruch und mit nur geringer Abnutzung. Diese vier Pickel werden auch weiterhin eingesetzt, um die maximale Lebensdauer auszutesten.

Swietelsky stellt wesentliche Verbesserung fest.

Die international tätige Bahnbaufirma Swietelsky setzt die neuen Stopfpickel seit Juli 2013 auch in einem Dynamic Stopfexpress 09-4X ein. Im Dezember 2014 hält die Maschine nun bei ca. 700.000 Stopfzyklen. Besonders zeigte sich das Maschinenpersonal davon angetan, dass bisher kein Pickelbruch eingetreten ist. Laut den Mitarbeitern von Swietelsky war ein Verschleiß nur in geringem Maß festzustellen.

Bei beiden 09-4X fiel auf, dass der Verschleiß bei den Pickeln im Innenbereich des Stopfaggregats höher ausfiel als bei den äußeren Pickeln. Das lässt sich auf die naturgemäß höhere Belastung im Innenbereich zurückführen. Wie man bei Swietelsky betont, rechnet man damit, dass die äußeren Stopfpickel weit mehr als 1,2 Mio. Stopfzyklen unbeschadet überstehen werden.

Tests laufen weiter.

Sowohl beim Hersteller Plasser & Theurer als auch bei den Kunden, die bereits auf die neuen Stopfpickel umgestiegen sind, ist man mit den bisherigen Ergebnissen vollauf zufrieden. Dennoch werden die Rückmeldungen aus der Praxis weiterhin aufmerksam verfolgt. Zusammen mit den Untersuchungsergebnissen, die bei der Firma Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen gewonnen werden, bildet dieses Feedback ein wertvolles Fundament für weitere Verbesserungen.

Unterschiedliche Belastungen führen zu unterschiedlichen Standzeiten.

Bei der Beurteilung der Pickel-Standzeiten ist immer darauf zu achten, in welchem Bereich des Aggregats der Pickel eingebaut ist. Im Außenbereich sind die Belastungen weitaus geringer als im Innenbereich. Pickel im Außenbereich erreichen daher deutlich höhere Standzeiten als die ohnehin hervorragenden 700.000 Stopfungen mit den Innenpickeln.

Ab sofort als Originalersatzteil erhältlich.

Von den Vorteilen dieser Innovation können ab sofort alle unsere Kunden profitieren. Der neue Stopfpickel ist bereits als Original-Ersatzteil bestellbar!

Weitere Infos zum neuen Stopfpickel, Anfragen, Bestellungen unter parts@plassertheurer.com oder bei Ihrem zuständigen Plasser & Theurer-Servicepartner

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